Schutzkonzept

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      Schutzkonzept Grundschule Gaustadt

       

       

       

       

       

       

       

       

       

       

       

       

       

      Schulmotto: Das Wir gewinnt – eine Schule für Alle

      „Lehrerinnen und Lehrer sollten Personen sein, die integrativ denken und fühlen. Erst wenn sie die Produktivität gemischter Gruppen erkennen, können sie nach dem Grundsatz handeln: Die, die da sind, sind gerade die Richtigen.“

      (Ulrike Kegler; In Zukunft lernen wir anders)

       

       

       

       

       

       

       

       

       

       

       

       

       

       Inhaltsverzeichnis

       

      Vorwort

      1. Leitbild der Schule
      2. Risiko- und Gefährdungsanalyse
        1. Baulicher Bereich
        2. Personal
        3. Pädagogischer Bereich
        4. Medien
      3. Verhaltenskodex
        1. Achtsamkeit im Schulalltag
        2. Gestaltung von Nähe und Distanz
        3. Vier-Augen Situationen
        4. Sprache und Wortwahl
        5. Angemessenheit von Körperkontakten
        6. Umkleidesituation im Sport- und Schwimmunterricht
        7. Toilettengänge
        8. Kleidung
        9. Klassenfahrten
        10. Erzieherische Maßnahmen
        11. Umgang mit Medien
        12. Geschenken
        13. Soziale Netzwerke und privater Kontakt
        14. Meldepflicht von Verstößen
      4. Ansprech-, Kooperationspartner und Interventionsplan
        1. Ansprechpartner
        2. Kooperationspartner
        3. Interventionsplan und Handlungsleitfaden
      5. Präventionsmaßnahmen
      6. Anhang
        1. Ansprechpartner für Notfälle

       

       

       

       

       

       

       

       

       

      Vorwort

      Die Grund- und Mittelschule Bamberg Gaustadt möchte ein Ort sein, an dem sich alle in ihr agierenden Personengruppen wohl und sicher fühlen und so in ihrem speziellen Bereich das Beste für die Gemeinschaft einbringen können.

      Es ist uns ein Anliegen, dass die uns anvertrauten Kinder hier im Haus im Mittelpunkt stehen und in ihrer Unterschiedlichkeit lernen miteinander umzugehen und die Unterschiede auch als gewinnbringend erkennen.

      Wir wünschen uns für alle an Schule beteiligten Personen einen wertschätzenden Umgang miteinander und eine offene Kommunikation.

      Das Schutzkonzept soll diese Grundhaltung wieder spiegeln und wurde im Kollegium gemeinsam erarbeitet. Der Bereich der Zusammenarbeit mit den Eltern wurde mit dem Elternbeirat abgestimmt.

      Das Schutzkonzept stellt sicher, dass unsere Grundhaltung allen bei uns ein- und ausgehenden Personen bewusst und präsent ist.

       

      1. Leitbild der Schule

      In unserer Schule steht das Kind im Zentrum

      Das Team der Grund- und Mittelschule Bamberg Gaustadt macht es sich zur gemeinsamen Aufgabe die Schülerinnen und Schüler in ihrer Individualität anzunehmen und bestmöglich zu fördern. Das multiprofessionelle Team an der Schule bestehend aus Grundschullehrern, Mittelschullehrern, Förderlehrern, Sonderschulpädagogen, Erziehern im offenen Ganztag und in den Sprengelkindergärten, Schulbegleitern und Jugendsozialarbeitern, Drittkräften, Brückenkräften unterschiedlicher Professionen kann Kinder und Jugendliche aus unterschiedlichen Blickwinkeln sehen und sie so auf ihrem Lern- und Entwicklungsweg begleiten und voranbringen.

      Unsere Schule bietet Raum für handelndes Lernen und wirkliches Be- Greifen – Materialarbeit unterstützt uns dabei

      Die Schule Gaustadt hat es sich zur Aufgabe gemacht materialgeleitet zu lernen. Hierzu wurden alle Klassen mit dem gleichen Material (vorwiegend Montessorimaterial) ausgestattet und alle Kollegen in der Handhabung des Materials eingewiesen. Alle Grundschulklassen werden aus diesem Grund in offenen Lernformen unterrichtet. Offene Unterrichtsformen, wie Freiarbeit, Wochenplanarbeit, Lernweg stehen im Mittelpunkt unseres Tuns.

      Durch die Ausstattung aller Klassenräume mit Material ist es den Kindern möglich, Dinge zu wiederholen, schon bekanntes Material neu zu entdecken und damit in anderen Bereichen weiterzuarbeiten.

      Die Umgestaltung unserer Schulhäuser in Lernumgebungen, nicht nur in den Klassenzimmern, sondern in allen Bereichen der Gebäude, ist uns deshalb ebenfalls ein großes Anliegen. Die Öffnung des Unterrichts führt zu einer Öffnung der Klassenzimmer und damit auch zu einer Öffnung der gesamten Lernumgebung.

      Unsere Schule fördert Wertschätzung, Vertrauen und demokratische Strukturen

      Ein wertschätzender Umgang mit allen an der Schule Beteiligten ist ein Grundpfeiler im Umgang an der Schule. Dies spiegelt sich im Bemühen Kinder und Jugendliche in demokratischen Strukturen zu beteiligen und ihnen die Möglichkeit zu geben, sich selber als selbstwirksam zu erleben. Es ist aber auch spürbar im gegenseitigen Umgang aller Erwachsenen im Haus miteinander, mit Eltern und Schülern. Schülerversammlungen in der Grund- und der Mittelschule lassen Raum für das Äußern von Problemen und gemeinsam geschafften Erfolgen. Das Zusammenleben und Lernen in der Grundschule in jahrgangsgemischten Klassen schafft ein Bewusstsein für die Vorteile und Möglichkeiten gemischter Gruppen, in denen jeder und jede ihre Stärken und Schwächen zeigen kann. In der Grundschule werden jährlich aus den dritten Klassen Pausenengel ausgebildet, die dann in der vierten Klasse auf dem Pausenhof ihre Mitschüler unterstützen.

      Die Schülerinnen und Schüler sollen durch das Erleben der Vielfalt an unserer Schule zu selbständigen, wertorientierten Menschen erzogen werden, die eine hohe Sozialkompetenz aufweisen. Das Anderssein soll von der Gruppe akzeptiert und getragen werden.

      Rücksichtsvolles und freundliches Verhalten sollen das Miteinander an unserer Schule erleichtern. Toleranz, Offenheit und Vertrauen sind Werte, die bei uns allen Personengruppen gegenüber gelebt werden sollen. Dazu gehört auch die enge Zusammenarbeit mit den Elternhäusern, dem Elternbeirat und allen zur Schulfamilie gehörenden Institutionen.

      Integration kann nur dann an einer Schule gelingen, wenn dort Individualisierung und Gemeinschaft gleichermaßen möglich sind. Hierfür versuchen wir einen Rahmen und einen Platz zu schaffen.

      Unsere Schule hat offene Türen für alle. Die Eltern sind unsere Erziehungspartner

      Wir sehen uns im Team als Erziehungspartner der Eltern. Zu vielfältigen Gelegenheiten werden diese im Schulhaus willkommen geheißen.

      „Um ein Kind zu erziehen, braucht es ein ganzes Dorf“, dieser Sinnspruch aus Afrika kann als Grundlage des Konzepts zur Bildungs- und Erziehungspartnerschaft gesehen werden.

      Die Grund- und Mittelschule Bamberg Gaustadt versteht sich als Schule, in der alle an Schule Beteiligten sich gemeinsam um die Erziehung der Kinder bemühen. Dazu gehört selbstverständlich, dass die Eltern als wichtiger Teil der Schulfamilie gesehen werden und zu den anstehenden Fragen und Problemen in der Schule gehört werden und sich in diese einbringen können.

      Die Eltern und Lehrkräfte informieren einander über alles, was für die Bildung und Erziehung der Schülerinnen und Schüler von Bedeutung ist.

       

      Als Teamschule nutzen wir die Expertise externer Partner zur Bereicherung unseres multiprofessionellen Teams

      Unsere Schule legt Wert auf eine offene und innovative Zusammenarbeit mit außerschulischen Institutionen. Die Lehrerinnen und Lehrer sehen diese als Bereicherung des Unterrichts und der Erziehungsaufgabe und haben sich durch diese Form der Arbeit ein großes Netz geschaffen, das die Schule trägt.

      Die Schule fördert die Arbeit in multiprofessionellen Teams und erkennt den Wert solcher Teams sehr stark an. Im regelmäßigen Austausch in unterschiedlichen Konstellationen (Jahrgangsteams, Grundschulteam, Mittelschulteam, Jas-Team, OGS-Team, Gesamtteam) wird an neuen Zielen gearbeitet, sich über die Schüler ausgetauscht und Konzepte entwickelt.

      Die Einbeziehung anderer Professionen, die zur Unterstützung an die Schule kommen (Drittkräfte, Brücken.bauen, Kulturschaffende) erweitert den Blick auf das Kind und bringen neue Aspekte in Gespräche.

      Unsere Schule macht sich auf den Weg für Schule sinnvolle und nützliche digitale Werkzeuge und Geräte zu etablieren und zu institutionalisieren

      Digitale Transformation und digitales Lernen sind aus unserem Leben nicht mehr weg zu denken. Wir sehen es als Aufgabe von Schule Kinder und Jugendliche auf die digitale Transformation vorzubereiten und diese auch zu leben, wo es notwendig ist, aber auch den analogen Formen der Kommunikation, des Zusammenlebens Raum zu lassen und beide Aspekte der neuen Gesellschaft nebeneinander gleichberechtigt stehen zu lassen. Schüler und Schülerinnen sollen erleben wo das eine und wo das andere sinnvoll und nützlich ist und welche Möglichkeiten es in beiden Feldern gibt. Dabei ist uns ein Wechsel zwischen beiden Formen wichtig. Dabei sind wir Erwachsene im Schulhaus genauso Lernende wie unsere Schüler und müssen gemeinsam Wege finden, die zu unserer Schule, zu unserem Umfeld passen.

      In unserer Schule darf jeder in seinem Tempo lernen: Jahrgangsmischung in den Klassen 1/2, 3/4 und 5/6

      Im Lehrplan plus findet man folgendes Zitat: „Die Lehrkraft nutzt das Potenzial der heterogenen Lerngruppe, indem sie im Unterricht sowohl homogene als auch heterogene Lerngruppen in flexiblen Zusammensetzungen bildet. Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf

      sowie Schülerinnen und Schüler mit besonderen Begabungen werden durch ausgewählte Aufgabenstellungen im Rahmen ihrer Klassengemeinschaft gefördert und gefordert.“

      In unserem Schulentwicklungsprozess haben wir uns auf den Weg gemacht eine Unterrichtskultur zu schaffen, die Heterogenität als Chance sieht und individuelle Förderung als normale tägliche Aufgabe versteht.

       

      Die, die da sind, sind genau die Richtigen. In unserer Schule erkennen und wertschätzen wir die Produktivität gemischter Gruppen. Inklusives Denken gehört in unserer Schule selbstverständlich dazu

      Jedes Kind (behindert oder nicht) hat auf der Grundlage der UN-Behinderten-Rechtskonventionen das Recht auf gemeinsames Lernen. Realisiert werden kann dies in einer inklusiven Schule.

      Auf Grund der sehr heterogenen Schülerschaft an der Schule und des hohen Anteils von Schülern mit Migrationshintergrund bemüht sich das Kollegium die Vielfalt an Schülern zu integrieren und für das individuelle Kind abgestimmt zu unterrichten.

      Dabei steht die Förderung aller Kinder stets im Mittelpunkt.

      Die Schülerinnen und Schüler sollen durch das Erleben der Vielfalt an unserer Schule zu selbständigen, wertorientierten Menschen erzogen werden, die eine hohe Sozialkompetenz aufweisen. Das Anderssein soll von der Gruppe akzeptiert und getragen werden.

      Unsere Schule ist Lern- und Lebensraum den ganzen Tag.

      In unserem offenen Ganztag werden die Ziele und Ideen aus dem Vormittag weitergelebt

      Alle bereits beschriebenen Leitsätze münden darin, dass Schule nicht nur Unterricht und Benotung sein kann, sondern für unsere Kinder und Jugendlichen ein Ort sein muss, an dem man sich jenseits aller gesellschaftlichen, sprachlichen, herkunftsmäßigen Unterschiede trifft, um gemeinsam zu leben und zu lernen. Um wirkliche Bildungsgerechtigkeit zu erlangen, muss dies auch am Nachmittag möglich sein. Die geschützte Gruppe des offenen Ganztages mit Erziehern und Erzieherinnen, die die gleichen Werte leben, wie die Lehrkräfte am Vormittag und sich mit diesen vernetzen, austauschen und aus der Sicht unterschiedlicher Professionen und unterschiedlicher Situationen im Alltag auf das Kind schauen, schafft einen Lern- und Lebensraum, der allen Beteiligten ein großes Lernfeld bietet.

       

       

       

       

       

       

       

       

       

       

       

      1. Risiko- und Gefährdungsanalyse
        1. Baulicher Bereich

      Unser Schulkomplex umfasst

      • ein Hauptgebäude mit zwei Haupteingängen und zwei Nebeneingängen
      • eine (räumlich getrennte) Turnhalle gegenüber der Schule, angrenzend an den

                Pausenhof

      • ein Schulhof zwischen Hauptgebäude und Turnhalle mit einem Tor zur Straße

                 abgegrenzt

      • ein Schulgarten und weitere Grünflächen hinter dem Hauptgebäude (durch ein

                Tor abgetrennt)

      • Räumlichkeiten der OGS, die in das Schulgebäude integriert sind

      Im Hauptgebäude findet am Vormittag Unterricht statt. Im Erdgeschoss befinden sich 7 Klassenzimmer, im 1. Stock sind es 8 Klassenzimmer, wovon eines sich derzeit in den Räumen der ehemaligen Aula befindet.

      Im Erdgeschoss befinden sich zudem das Lehrerzimmer, die Lehrertoilette mit davor gelagertem Raum zur Aufbewahrung von Reinigungs- und Hausmeistergerätschaften, das Büro des Hausmeisters und der Minikosmos, der auch als Besprechungszimmer genutzt wird.

      Im 1. Stock befinden sich Sekretariat (mit bis zu drei verschiedenen Sekretärinnen) und angrenzend das Zimmer der Schulleitung, der Kopierraum, zudem das Büro der OGS, das Sprechzimmer der JaS- Mitarbeiterin, ein weiteres Sprechzimmer und die Räumlichkeiten des Förderlehrers.

      Die Schülertoiletten befinden sich jeweils im Erdgeschoss und im ersten Stock. Ein Teil der Toiletten ist im vorderen Eingangsbereich, darüber hinaus gibt es noch weitere Toiletten im hinteren Bereich der Schule neben dem jeweils letzten Klassenzimmer.

      Im Keller befindet sich eine Schulküche und ein Raum zur Aufbewahrung der Bücher und weiterer Lernmittel.

      Außerdem gibt es noch einen Dachboden, der nicht genutzt wird.

      Im linken Teil des Gebäudes befinden sich die Räumlichkeiten der OGS, die nach dem Unterricht genutzt werden. Ein Teil der Klassenzimmer wird am Nachmittag von der OGS zur Hausaufgabenbetreuung genutzt. Auch die Turnhalle und der Pausenhof werden am Nachmittag von der OGS genutzt. Auf Grund des offenen Konzeptes der OGS ist eine lückenlose Aufsicht aller Kinder und deren Aufenthalt nicht möglich, daher kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich Kinder/Erwachsene in Bereichen/Räumen aufhalten, die eigentlich unüberwacht sind.

      Die Aula wird vormittags als Klassenzimmer und dann auch von OGS und zudem vom Chor nach dem Unterricht genutzt.

      Am Morgen wird der Essensraum der OGS vom betreuten Schulfrühstück genutzt.

      Für Therapieangebote der Partnerklassen werden ein Nebenraum im Erdgeschoss sowie im 1. Stock genutzt.

      Nur der Haupteingang ist während des gesamten Tages offen und das Schulhaus somit für alle zugänglich, kann also weitgehend unbemerkt betreten und verlassen werden. Klassenzimmer werden zur Pause und nach dem Unterricht von der jeweiligen Lehrkraft verschlossen.

      Aufgrund des offenen Lernkonzepts an unserer Schule wird versucht, den Kindern viele zusätzliche Lernräume zu schaffen, so dass die Kinder auch auf den Gängen, im Forscherflur im ersten Stock, in den Lernwaben oder jeweils oben und unten im Foyer arbeiten dürfen.

      Die Turnhalle wird am Nachmittag/Abend auch von externen Vereinen genutzt.

      Der Eingang zur Turnhalle ist grundsätzlich verschlossen und wird auch während des Sportunterrichts von innen verschlossen.

      Um die gesamte Schule herum ist ein Außenbereich zu finden. Den größten Teil nimmt der Pausenhof zwischen Schulgebäude und Turnhalle ein. Das Schulgebäude ist umzäunt, zudem befindet sich ein großes Tor zur Straße hin. Das Schultor wird ab 8.30 geschlossen. Sollte jemand später das Tor geöffnet vorfinden, ist er dazu angehalten, es wieder zu schließen. Zudem ist am Tor ein Hinweisschild für Eltern und Besucher und Besucherinnen angebracht, dass das Betreten des Schulgeländes nur nach voriger Absprache erfolgen soll.

      Der Schulgarten mit Hochbeeten und weitere schmale Grünflächen befinden sich um das Gebäude herum. Hinter der Schule befindet sich der andere Hauptzugang, der ebenfalls verschlossen ist.

      Die Erziehungsberechtigten werden dazu angehalten ihr Kind am Schultor zu verabschieden und auch früh am Morgen die Parkplätze für die Lehrer und Lehrerinnen freizuhalten und die Kinder nicht direkt mit dem Auto vor die Schule zu fahren, um die Gefahren und Unfallrisiken für die Kinder zu verringern.

      Ab 7.30 Uhr befindet sich täglich eine Frühaufsicht im Haus, die durch die Gänge läuft und als Ansprechpartner und Ansprechpartnerin präsent ist. Beim betreuten Frühstück befinden sich Kinder bereits ab 7.15 Uhr im Haus. Die Aufsichtspflicht für alle Lehrkräfte beginnt ab 7.45 Uhr im Klassenzimmer. Während der Pause sind immer zwei Lehrkräfte als Aufsicht eingeteilt. Zudem befinden sich noch weitere Erwachsene auf dem Schulhof (Schulbegleiter und Schulbegleiterinnen und pädagogisches Personal der beiden Partnerklassen, Praktikanten und Praktikantinnen). Alle Aufsichten sind auch im Krankheitsfall durch einen Vertretungsplan geklärt.

      Das gesamte pädagogische Personal der Grundschule Gaustadt ist dazu angehalten, fremde Personen auf dem Schulgelände oder im Gebäude umgehend anzusprechen, um freundlich nach dem Grund ihres Aufenthaltes zu fragen.

       

        1. Personal

      In unserer Schule sind sehr viele Personen aus folgenden verschiedenen Bereichen zu finden: Praktika, Hospitationen, Student*innen aufgrund der Zusammenarbeit mit der Uni Bamberg, Seminarteilnehmer*innen, Personen, die als Schulbegleitung eingesetzt sind, Personal für das betreute Frühstück, zusätzliches Personal für die Kinder der Partnerklassen, Mitarbeiter*innen der OGS, Eltern für Gespräche, Dolmetscher*innen, Menschen für Aktionen aus dem Bereich der Kulturklassen, Chorleiterin, Handwerker, Postboten, weitere Lieferdienste (Papier, Schulobst usw.) usw.

      Das Kollegium wird am Anfang des Schuljahres über die personellen Gegebenheiten informiert und auch über Veränderungen bei Lehrerkonferenzen während des gesamten Schuljahres. Es wird versucht möglichst viel Transparenz zu schaffen, Praktikant*innen, mobile Reserven, Schulbegleiter*innen werden dem Kollegium vorgestellt.

      Im Eingangsbereich der Schule gibt es eine Übersichtstafel, auf der das Stammpersonal der Schule und der OGS namentlich, mit seiner Funktion und bildlich zu finden ist.

      Praktikanten, Schulbegleiter*innen, Hospitant*innen bekommen ein Infopaket mit Verhaltensrichtlinien, einem Leitfaden und einer Verschwiegenheitserklärung, die gemeinsam im Kollegium festgelegt wurden (siehe Anhang).

      Führungszeugnisse von allen mit den Kindern agierenden Personen liegen der Leitung vor.

        1. Pädagogischer Bereich

      Zum angemessenen Umgang mit Nähe und Distanz werden alle in der Schule tätigen Personen regelmäßig und auch schriftlich informiert (siehe Verhaltensregeln).

      Präventiv werden von uns regelmäßige Schulversammlungen und Klassenräte abgehalten, in denen auf Regeln und Hilfsmöglichkeiten hingewiesen wird. In den Pausen gibt es neben den Lehrkräften zusätzlich extra von unserer JaS Mitarbeiterin ausgebildete „Pausenengel“, an die sich die Kinder ebenfalls wenden können.

      Auch im Bereich der Zusammenarbeit zwischen Eltern und Lehrkräften ist es uns als Schule wichtig, eine gesunde und gute Kommunikation zu fördern, die auf Offenheit, gegenseitigem Respekt und einem gemeinsamen Ziel, nämlich dem Wohl des Kindes, basiert.

      Klare Verhaltens- und Kommunikationsrichtlinien, die respektvolle und angemessene Kontaktformen definieren, sollen die Zusammenarbeit zwischen Erziehungsberechtigten und pädagogischem Personal fördern und Missverständnisse vermeiden.

      Uns ist in diesem Zusammenhang folgendes wichtig:

      Respektvolle Ansprache – ein gegenseitiges respektvolles und höfliches Auftreten ist Grundlage für alle Erwachsenen im Haus und für die Begegnung miteinander.

      Reaktionszeiten – Lehrkräfte lesen/ antworten auf Nachrichten der Eltern während der Arbeitszeiten. Die Antworten erfolgen in einem angemessenen Rahmen und nicht umgehend. Unser oberster Auftrag ist die pädagogische Arbeit am Kind, aus diesem Grund ist während der Unterrichtszeit von Tür- und Angelgesprächen abzusehen. Antworten auf Nachrichten sind während der Unterrichtszeit nicht zu erwarten.

      Vertraulichkeit – Die Kommunikation zwischen Eltern und Lehrern bezieht sich auf ihr Kind. Informationen, die ausgetauscht werden, sind beiderseits als vertraulich zu behandeln.

      Themenfokus – Die Kommunikation bezieht sich auf schulische Belange. Die Beteiligten sprechen Anliegen, die das Kind betreffen, klar und sachlich formuliert aus. Anschuldigungen und unangemessene Wortwahl, sowohl schriftlich als auch mündlich, führen zu keinem konstruktiven Austausch.

      Konfliktlösung - Wenn Eltern das Gefühl haben, dass sie ein klärendes Gespräch mit weiteren Personen benötigen (Schulleitung), wird diese zu diesen Gesprächen immer Eltern und Lehrkräfte hören und zusammenführen, um beiden Seiten gerecht zu werden und eine gute Lösung für das Kind zu finden.

      Aussagen von Kindern spiegeln häufig Äußerungen aus dem Elternhaus. Kinder spüren Diskrepanzen zwischen den sie betreuenden Erwachsenen feinfühlig.  Im Sinne der uns anvertrauten Kinder ist es deshalb wichtig, in Fällen unterschiedlicher Meinungen, miteinander konstruktiv ins Gespräch zu gehen.

      Alle Schulthemen sollen im schulischen Rahmen angesprochen und besprochen werden und nicht im Freizeitbereich.

        1. Medien

      Im schulischen Kontext nimmt der Einsatz von Medien immer weiter zu. Damit verbunden sind viele Chancen, aber auch Risiken und Gefährdungspotenziale.

      In der Grundschule ist den Schülern die Nutzung von Tablets möglich. Diese können nur von den Lehrkräften entliehen werden (verschlossener Tabletwagen in Zi 1.21)

      Die Kinder der Grundschule werden im Rahmen der Tabletnutzung auf mögliche Gefahren hingewiesen und für einen verantwortlichen Umgang damit sensibilisiert.

      Vor der Nutzung erfolgt eine Einweisung in die Geräte sowie eine kleine Schulung (Ipad - Führerschein) hinsichtlich des Umgangs. Die Schüler nutzen die Geräte nie unbeaufsichtigt und altersgerechte Filter sind vorinstalliert.

      Die Nutzung von Handys ist in der Grundschule untersagt. Auch die Nutzung von Smartwatches kann nur in Ausnahmefällen genehmigt werden und mit der Zusicherung der Eltern, dass alle Zusatzfunktionen, wie die Möglichkeit zu Fotografieren oder ähnliches, abgestellt sind. Die Geräte sind dann auf dem Schulgelände im Flugmodus zu betreiben.

       

       

       

      1. Verhaltenskodex

      In unserer Schulfamilie und im Schulalltag ganz allgemein sollte unser Umgang miteinander von gegenseitigem Vertrauen, Respekt, Toleranz und auch einem verantwortlichen und reflektierten Umgang mit Nähe und Distanz geprägt sein.

      Unser allgemeiner Verhaltenskodex ist im Anhang zu finden.

      Darauf aufbauend haben wir uns auf verbindliche Regeln im Umgang miteinander geeinigt, die für alle Gültigkeit haben.

        1. Achtsamkeit im Schulalltag

      Fremde Personen auf dem Schulgelände oder im Gebäude werden umgehend angesprochen und freundlich nach dem Grund ihres Aufenthaltes gefragt

      Wir sind sowohl vor dem Unterricht, als auch während der Pause oder nach dem Unterricht für die Schüler und Schülerinnen präsent und sprechen Grenzverletzungen sofort an, thematisieren sie und informieren verantwortliche Personen aus dem Umfeld (Klassenlehrkraft, ggf. Erziehungsberechtigte, JaS- Mitarbeiter, Schulleitung)

        1. Gestaltung von Nähe und Distanz sowie Körperkontakt

      Bei vertraulichen Gesprächen oder Situationen, die eine besondere Form der Nähe erfordern (Trost, Freude, Stress, Trauer, Wut usw.) achten wir besonders darauf, dass der Kontakt angemessen bleibt und körperliche Grenzen nicht überschritten werden.

      Ebenso wird das Thema Nähe- Distanz auch immer wieder im Schulalltag gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern thematisiert und eigene Bedürfnisse und Grenzen aufgezeigt und verbalisiert.

      Auch das Nähe-Distanz Verhältnis zu Eltern und Erziehungsberechtigten steht bei uns im Fokus.

      Klare Verhaltens- und Kommunikationsrichtlinien, die respektvolle und angemessene Kontaktformen definieren, sollen die Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternhaus fördern und Missverständnisse oder unangemessene Nachrichten vermeiden.

        1. Vier Augen Situationen

      Einzelgespräche, Einzelförderung und auch Einzelzuwendung jeglicher Art sind im Schulalltag oft ein wichtiger und sinnvoller Teil pädagogischer Arbeit. Wir achten darauf, dass diese transparent und auch von außen zugänglich sind. Türen können bei sehr sensiblen Themen geschlossen werden. Bei vertraulichen Gesprächen mit Kindern achten wir darauf, dass entweder ein weiteres Kind als Vertrauensperson im Raum ist und/oder die Tür angelehnt bleibt. Dies wägt die pädagogische Fachkraft im individuellen Einzelfall ab.

        1.  Sprache und Wortwahl

      Im Rahmen einer Fortbildung haben wir gemeinsam eine sog. „Risikoampel“ entwickelt. Dabei haben wir unser Sprachverhalten, bestimmte Verhaltensweisen kritisch reflektiert und eingeordnet, um somit einen sensibleren Umgang damit zu gewährleisten. Wir achten dabei besonders darauf, keine sexualisierte oder bedrohende Sprache zu verwenden. Dazu gehören auch bestimmte Äußerungen, die Kinder vor allen bloßstellen, herabwürdigen oder vorführen. Die verbale Interaktion sollte zudem auch immer der jeweiligen Zielgruppe und deren Bedürfnissen angepasst sein. Auch bei der nonverbalen Interaktion achten wir auf Angemessenheit und Gewaltfreiheit. Wir versuchen uns unseres Sprachvorbildes immer bewusst zu sein.

      Grenzüberschreitendes verbales, aber auch nonverbales Verhalten bei Kindern thematisieren und unterbinden wir sofort. Dazu versuchen wir parallel angemessene Verhaltensalternativen aufzuzeigen.

      In bestimmten Situationen sind körperliche Berührungen, vor allem im Rahmen von Trost oder anderer Anteilnahme, menschlich und pädagogisch-psychologisch wertvoll. Bei körperlichen Berührungen sind aber immer reflektierte Achtsamkeit, Angemessenheit und eine gewisse Zurückhaltung geboten, dessen sind wir uns als pädagogisches Personal bewusst.

        1.  Angemessenheit von Körperkontakt

      Im Sportunterricht werden körperliche Hilfestellungen verbal thematisiert erklärt und auch beim Kind nachgefragt, ob das in Ordnung sei.

      Intime Bereiche wie Brust, Scheide, Penis, Po werden nicht berührt. Kinder sitzen auch nicht auf dem Schoß o.Ä.

        1. Umkleidesituation im Sport- und Schwimmunterricht

      Die Umkleidesituationen im Bereich des Sport- und Schwimmunterrichts sind im Hinblick auf die Intimsphäre und deren Wahrung sehr sensible Bereiche. Dusch- und Umkleidesituationen finden geschlechtergetrennt statt.

      Die Lehrkraft zeigt sich für beide Geschlechter als Aufsichtsperson wahrnehmbar und nimmt dabei sensibel Rücksicht auf die Intimsphäre der Kinder (Klopfen an der Tür). Als Sportlehrkraft führe ich gemeinsam mit der Klasse und der Klassenlehrkraft Gespräche zu “Wie geht es mir beim Umziehen”. Wir nehmen unsere Eltern als Partner bei diesem Thema mit auf.

        1. Toilettengänge/Botengänge

      Jede Klasse hat auf Grund ihrer Besonderheiten, wie Zusammensetzung der Kinder, Lage des Klassenzimmers, Alter der Kinder unterschiedliche Regelungen. Diese Regelungen sind für alle in der Klasse unterrichtenden Personen im Ordner „Klassenprotokolle“ einsehbar und nachvollziehbar.

        1. Kleidung

      Die Kleidung aller Beschäftigten an der Schule und Kinder sollte der Körpergröße entsprechen. Brust-, Bauch-, und Pobereich sind bedeckt. Alle Mitarbeitenden sind diesbezüglich Vorbilder und sich ihrer Rolle bewusst.

      In der Mittelschule wird eine Kleiderordnung mit den Schülern besprochen und ihre Einhaltung kontrolliert.

        1. Klassenfahrten

      Bei Klassenfahrten schlafen Schülerinnen und Schüler geschlechtergetrennt ohne Aufsichtsperson im Zimmer. Ein Kind befindet sich zu keinem Zeitpunkt alleine im Zimmer mit der Betreuungsperson.

        1. Erzieherische Maßnahmen

      Erzieherische Maßnahmen finden sich in der Schulordnung (siehe Anhang). Bei ihrer Erarbeitung wurde darauf Wert gelegt, dass die Wirkung von Konsequenzen gut durchdacht wird. Sanktionen müssen in direktem Bezug zur auslösenden Handlung stehen. Sie sind angemessen und werden konsequent eingesetzt. Unsere Disziplinierungsmaßnahmen sind transparent, reflektiert und in ein gesamtpädagogisches Konzept eingebettet. Am Schuljahresbeginn werden die Schulregeln im pädagogischen Rahmen der Klasse besprochen und auch im Verlauf des Schuljahres in Schulversammlungen und Klassenräten immer wieder erinnert und reflektiert. Anregungen und Meinungen der SchülerInnen werden aufgegriffen und ihre Partizipation gefördert.

        1. Medien

      Der Umgang mit sozialen Netzwerken und Medien ist in der heutigen Zeit alltägliches Handeln. Ein umsichtiger Umgang damit fördert Medienkompetenz und ist unerlässlich. Die Auswahl von Filmen, Fotos, Spielen und Materialien erfolgt sorgsam im Sinne eines achtsamen Umgangs miteinander. Sie orientiert sich an Sinnhaftigkeit und ist altersgerecht. Filme, Videos, Fotos, Spiele oder Druckerzeugnisse mit gewaltverherrlichenden, pornographischen oder extremistischen Inhalten sind verboten. Wir respektieren das Recht am eigenen Bild. Schülerinnen und Schülern der Grundschule bringen keine Handys oder Smartwatches mit. In abgesprochenen Fällen ist es den Schülern erlaubt die Geräte ausgeschaltet oder im Schulmodus in der Schultasche dabei zu haben.

        1. Geschenke

      Geschenke an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Gruppen- oder Klassengemeinschaften sind in Ordnung, sofern sie nachvollziehbar und transparent sind. Der Wert von 1 Euro pro Kind gilt dabei als Richtschnur und soll nicht überschritten werden. Regelmäßige Zuwendungen oder Zuwendungen von Einzelpersonen schaffen unter Umständen emotionale Abhängigkeiten und sind nicht erlaubt.

        1. Soziale Netzwerke und privater Kontakt

      Senden Schülerinnen und Schüler private Kontaktanfragen o.Ä. an Beschäftigte der Grund-, und Mittelschule Gaustadt sind diese grundsätzlich nicht anzunehmen. Im privaten Bereich pflegen die Mitarbeitenden keinen Kontakt über soziale Netzwerke (Facebook, Instagramm, TikTok etc.) oder andere digitale Medien mit den SchülerInnen. Die Kommunikation erfolgt ausschließlich über die Erziehungsberechtigten per edupage, Telefon oder Mail.

       

       

        1. Meldepflicht

      Fehler können passieren und Ausnahmen sind manchmal wichtig. Durch den Verhaltenskodex verpflichten wir uns Ausnahmen und Übertretungen transparent zu machen. So entsteht kein falscher Eindruck. Die Schulleitung wird informiert. Im Kollegium und in pädagogischen Teams weisen wir uns gegenseitig auf unsere Richtlinien, das Leitbild und unsere Vereinbarungen hin. Geschieht das nicht, verpflichten wir uns selbst zur Information. Fehlerfreundlichkeit und Transparenz wollen wir durch eine respektvolle, reflektierte, dabei aber auch klare Kommunikation fördern. So hoffen wir mögliche Täterstrategien unwirksam zu machen und zugleich Gerüchten und Falschverdächtigungen entgegenzuwirken.

      1. Ansprech-, Kooperationspartner und Interventionsplan
        1. Ansprechpartner*innen

      Die SchülerInnen und Schüler der Grund-, und Mittelschule Gaustadt sollen an der Schule eine Atmosphäre vorfinden, die das Lernen unterstützt und ihnen ein Gefühl von Sicherheit gibt. Dazu gehört, dass die Kinder in Situationen, die Unbehagen auslösen, AnsprechpartnerInnen kennen. Diese nehmen sich ihnen und ihren Ängsten, Sorgen und Problemen an.

      Neben den Lehrkräften, insbesondere den Klassenlehrerinnen, gibt es an der Grund-und Mittelschule weitere beratende Mitarbeitende, die diese Funktionen übernehmen. Zu nennen sind hier insbesondere unsere Jaslerinnen, sowie die pädagogischen Leitungen der OGS.

      Für die beratenden Personen, egal welche Funktion sie ausfüllen, ist es gerade in Fällen von sexualisierter Gewalt wichtig, transparente Handlungswege und Kooperationspartner zu kennen und anzuwenden.

        1. Kooperationspartner*innen

      Im Verdachtsfall ist die Beratung und Unterstützung auch durch externe Fachleute unentbehrlich. Nachfolgende Beratungsstellen können für das Team der Grund-, und Mittelschule Gaustadt wichtig sein (siehe Anhang).

        1. Interventionsplan und Handlungsleitfaden

      Bei bekannten Vorfällen oder Verdachtssituationen ist die erste Ansprechperson immer die Schulleitung. Diese leitet das Geschehen fallbezogen nach einem festen Handlungsplan weiter.

      Das schulinterne Krisenteam und ggf. KIBS werden im Anschluss daran hinzugezogen und agieren miteinander.

      1. Präventionsmaßnahmen

      Das Schutzkonzept wird allen an der Schule tätigen Personen zur Verfügung gestellt. In der OGS finden dazu regelmäßige Schulungen statt. Das Lehrerkollegium bildet sich dazu ebenfalls regelmäßig fort.

      Das Lehrerkollegium unterstützt und berät sich durch kollegial Fallberatungen gegenseitig.

      Durch Elternabende und Infobroschüren sollen auch die Eltern und andere Bezugspersonen der SchülerInnen informiert werden. Außerdem wird eine Vernetzung von Schule und außerschulischen Hilfssystemen als positiv erachtet und immer wieder angestrebt.

      Durch eine demokratische Schulstruktur, die sich in den Stufen Klassenrat – Stufenrat – Schulparlament immer regelmäßig wiederfindet, wird den Schülern Möglichkeiten der Partizipation gegeben und eine Transparenz im täglichen Umgang miteinander geschaffen.

      In der Klassenstufen 1 und 2 nehmen die Schüler alljährlich an einem Selbstsicherheitstraining des externen Coachs Harald Spindler teil. (Thema 1: Gefühle und Bedürfnisse, Thema 2: Hilfe holen ist kein Petzen).

      In der Klassenstufe 3 werden die Schüler alljährlich in einem Erste-Hilfe-Kurs ausgebildet.

      Gegen Ende des Schuljahres können SchülerInnen des dritten Jahrgangs freiwillig am Programm „Pausenengel“ der JaS teilnehmen, um diese Aufgabe im vierten Schuljahr zu übernehmen.

      In Klassenstufe 4 ist die „KörperWunderWerkstatt“, ein interaktiver Mitmach-Workshop aus dem Angebot des MFM-Programms für die Grundschule, ein fester Bestandteil des Schuljahres. Als Ergänzung und Vertiefung des Sexualerziehungsunterrichts an der Schule, wird an diesem Vormittag vor allem die emotionale Ebene angesprochen und das Staunen über das "Meisterstück" des eigenen Körpers gelernt.

      Durch das Angebot des Kulturklassenprogramms ergeben sich für die Jahrgangsstufen 3 und 4 weitere Möglichkeiten während des Schuljahres besondere Angebote wahrzunehmen. Diese können z.B. Theaterstücke, Übungen zur Selbstwahrnehmung und Gruppenspiele zur sozialen Interaktion beinhalten.

      Im HSU werden Inhalte wie Kinderrechte besonders aufgegriffen und in Fachverbindungen mit Religionserziehung und Ethik nochmals vernetzt und in Bezug zur Lebenswirklichkeit der SchülerInnen sowie weltweiten Aspekten gesetzt.

      Bei Bedarf wird innerhalb des Kollegiums die Möglichkeit einer kollegialen Fallbesprechung angeboten.

       

       

       

       

       

       

       

       

      6. Anhang

       

      6.1 Ansprechpartner*innen Notfälle

      Wichtige Ansprechpartner/ Adressen bei (sexualisierter) Gewalt

      Im Notfall:

      112: Feuerwehr und Rettungsdienste: bei Unfall, Brand, Verletzungen, Lebensgefahr:

      110: Polizei bei Verbrechen

      116117: Ärztlicher Bereitschaftsdienst

      An der Grundschule Gaustadt:

      Schulleitung Susanne Dörfler, Susanne.Doerfler@stadt.bamberg.de, Tel.: 0951-962021-0

      OGS-Leitung, Katja Seidenath & Timo Fiedler, k.seidenath@kobis.bayern, 0951-962021-24 oder 0179-7276084

      JaS Katharina Günthner, jasgaustadt.gs@skf-bamberg.de, Tel: 0951-962021-21

      Beratungslehrkraft der Schule, Matthias Döhnel, mattias.doehnel@schule.bayern.de

      KIBBS: Schulpsychologin Tanja Gröschke, tanja.groeschke@gmx.de, Tel.: 0951-29959393

      Ansprechpartner bei (sexualisierter) Gewalt in der Region Bamberg:

      Weisser Ring, für Betroffenen von Kriminalität (z. B. Cybermobbing, sexualisierte oder häusliche Gewalt), 116006 oder 0151-55164640

      SKF Notruf bei sexualisierter Gewalt: 0951-30943341

      Caritas Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern: 0951-2995730

      Kinderschutzbund Kreisverband Bamberg, 0951-28192

      Pro Familia, 0951-133900

      Stadtjugendamt Bamberg, 0951-871531

      Telefonische Krisenhilfe

      116111 Kinder- und Jugendtelefon: Mo-Sa 14-20 Uhr, anonym & kostenlos, Anruf erschein nicht auf der Telefonrechnung! Bei Stress mit Eltern, Schule, Freunden, Liebe, bei Belästigung oder Beschimpfung, …

      0800 1110550 Nummer gegen Kummer Elterntelefon: Hier hört Dir jemand zu ohne Urteil. Gemeinsam Wege aus schwierigen Situationen finden.

      0800 1110111 Telefonseelsorge

      0800 655 3000 Krisendienst Oberfranken

       

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